Halt auf freier Strecke                         

 

 

 

Halt auf freier Strecke

D 2011; R: Andreas Dresen; D: Milan Peschel, Steffi Kühnert, Talisa Lilly Lemke, Mika Nilson Seidel, Ursula Werner, Otto Mellies, Christine Schorn, Inka Friedrich;

L: 110 mn; ab 6.                  besonders wertvoll


Frank (Milan Peschel) und Simone (Steffie Kühnert) haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird. Die Familie ist plötzlich mit dem Sterben konfrontiert.

HALT AUF FREIER STRECKE ist eine Geschichte der Extreme, die aus alltäglichen Vorgängen erwachsen, eine Geschichte, die im Tod das Leben feiert.

 

In seinem jüngsten Film widmet sich Andreas Dresen, der Chronist des (ost)deutschen Alltags, einem der letzten Tabuthemen: Krankheit und Tod.
Frank Lange hat Krebs. Er wird in wenigen Monaten an einem Gehirntumor sterben. Gerade eben noch sind er, Simone und die beiden Kinder in ein neues Häuschen gezogen, aber die gemeinsame Zukunft, die so freundlich und normal vor ihnen zu liegen schien, gibt es nun nicht mehr. Stattdessen dominieren die verschiedenen Stadien von Franks Krankheit nun den Alltag, der immer unerträglicher wird.
Für sein genau beobachtetes Drama wurde Dresen in Cannes mit dem Preis für den besten Film in der Kategorie „Un certain regard“ ausgezeichnet. (programmkino.de)
 

 

 

   

       

 

 

 

 

 

 

  

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