Der kleine Nick
Le Petit Nicolas; F 2009; R:
Laurent Tirard; D: Maxime Godart, Kad Merad, Valérie
Lemercier, Sandrine Kiberlaine, Michel Duchaussoy;
L: 91 min; ab
0
Prädikat:
besonders wertvoll
Der kleine Nick (Maxime Godart) führt ein friedliches Leben: Er hat
Eltern (Kad Merad, Valérie Lemercier), die ihn lieben, eine Clique von
fabelhaften Freunden - und er hat überhaupt kein Bedürfnis, daran
irgendetwas zu ändern. Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch
seiner Eltern und denkt fortan, seine Mutter sei schwanger. Er gerät in
Panik und fürchtet das Schlimmste: ein kleiner Bruder!
Nicks Eltern werden keine Zeit mehr für ihn haben. Vielleicht werden sie
ihn sogar aussetzen, im Wald, wie den Däumling im Märchen. Um diesem
unglücklichen Schicksal zu entgehen, entwirft der kleine Nick eine
Strategie, um sich für seine Eltern unentbehrlich zu machen. Doch obwohl
er sich alle Mühe gibt, tritt er in ein Fettnäpfchen nach dem anderen
und beschwört mit der Zeit immer mehr Ärger herauf …
Endlich kommt DER KLEINE NICK ins Kino! Die Geschichten um den vorwitzigen
Grundschüler und seine Bande begeistern seit Jahrzehnten junge und jung
gebliebene Leser und machten die 1960 erstmals in Buchform erschienenen
Geschichten zu einem internationalen Bestseller. Die Abenteuer von Nick
und seinen Freunden Roland, Chlodwig, Otto, Franz, Georg und Adalbert
stammen aus der Feder des "Asterix"- und "Lucky
Luke"-Erfinders René Goscinny und wurden von Jean-Jacques Sempé
illustriert. Sempé und Goscinnys Tochter Anne, die Ideen zu einem
Nick-Film stets abgelehnt hatten, ließen sich von Regisseur Laurent
Tirard ("Molière") schließlich doch überzeugen - und das
Ergebnis gibt ihnen recht: Die Neuentdeckung Maxime Godart in der
Titelrolle führt ein hochkarätig besetztes Ensemble an, so sind in den
Hauptrollen u.a. Kad Merad ("Willkommen bei den Sch'tis") als
Nicks Vater, Valérie Lemercier ("Ein perfekter Platz") als
Nicks Mutter und Sandrine Kiberlain als die Klassenlehrerin zu sehen. In
seiner Heimat Frankreich lockte DER KLEINE NICK mehr als 5,5 Millionen
Besucher in die Kinos und war damit die erfolgreichste einheimische
Produktion 2009.